Der Terror der Abstraktion. Wie ein Anschlag auf Berliner Infrastruktur gerechtfertigt wird

Am 9.9.25 wurden durch Brandanschläge in den Berliner Stadtteilen Treptow und Köpenick ca. 50.000 Haushalte teilweise für bis zu 3 Tagen vom Stromnetz abgeschnitten. Im Klartext bedeutet das Busse und Bahnen, die nicht verkehren, Aufzüge, die ausfallen, Kühltruhen, deren Inhalt verdirbt, Beatmungsgeräte, die versagen u.a.m. In jedem Fall steht dieser Anschlag für vielfachen Eingriff in das Privatleben von Menschen in der Größenordnung einer mittleren Kleinstadt.

Das Bekennerschreiben bei indy media verdient Aufmerksamkeit, weil es die Denke der Täterinnen und Täter offenlegt. Übrigens auch nicht lesbarer als das, was RAF, Bewegung 2. Juni & Co von sich gaben. Der Text entpuppt sich mit ca. 12.000 Zeichen als kleine Fleißarbeit. Ein Kernsatz zur Rechtfertigung der Anschläge lautet: „Kritische Infrastruktur anzugreifen, bedeutet eine der Hauptadern der Unterwerfung des Menschen über den Menschen und der Natur anzugreifen.” Die böse Instanz, die die Unterwerfung von Mensch und Natur ins Werk setzt, ist also die „Infrastruktur”. Als Element dieser Infrastruktur wurde für die Attacke der ubiquitäre Strom ausgewählt. Als ließe sich Energie für das Textverarbeitungsprogramm, das die Täter mit Sicherheit für ihren Text nutzten oder mit der auch Autonome mit S- oder U-Bahn von A nach B fahren, von deren vermeintlich verwerflicher Nutzung durch böse Firmen trennen. Zu diesen zählen die Täter Atos, Astrial , die DLR, Edag, Eurovia/Vinci, Jenoptik, Rohde & Schwarz, Siemens und Trumpf. Das sind Firmen, die mit Chips arbeiten oder Luft- und Raumfahrt betreiben oder in Rüstungsherstellung involviert sind oder simple Baufirmen. Im Umkehrschluss muss aber die Frage erlaubt sein: Soll eine EU, die sich einer russischen Aggression in der Ukraine, in Georgien oder noch unterhalb der Schwelle manifester Gewalt  in Polen oder dem Baltikum gegenübersieht, einfach unterwerfen? Was die nach wie vor bestehenden Blöcke angeht, muss man den Verfasserinnen und Verfassern entweder bodenlose Naivität oder stillschweigende Übereinkunft mit Russland unterstellen.

Nachdem sich die Autorinnen und Autoren über die aus ihrer Sicht totalitäre Wirkungsweise der Gesellschaft ausgelassen haben, bleibt eine Frage unbeantwortet: Wo ist – und sei es nur ansatzweise – eine Gesellschaft oder ein Modell zu finden, die aus diesem Jammertal hinausführen? Sind da etwa Venezuela, Kuba, Russland, Nord-Korea oder China gemeint? Gott bewahre! So zu fragen ist aber mit Sicherheit für die Autorinnen und Autoren des Textes nicht statthaft: Im Zweifelsfall hat der Fragende den großen und totalitären Verblendungszusammenhang nur noch nicht wahrgenommen.  Wer aber in solcher Abstraktion lebt (formal am absoluten Übergewicht der Nomen gegenüber Verben erkennbar), ist für lebenspraktische Fragen nicht mehr erreichbar.

Was wäre zu tun? Konsequenz aus diesen Anschlägen sollte sein, dass solche Taten wie auch Anschläge auf das Bahnnetz mit deutlich höheren Strafen geahndet werden. Gleichzeitig muss kritische Infrastruktur besser gesichert werden. Erfreulich, dass die taz bei den Täterinnen und Tätern generelle Probleme mit der Moderne feststellt. Zum Schluss noch eine kleine Kostprobe für die Weltsicht des Textes:  „alle starren auf ihre Bildschirme. Unmengen Autos durchqueren die Straßen, der Blaulichtlärm erschrickt die wenigen Vögel, die über der Stadt kreisen…”. Wenn die Konsequenzen nicht so ernst wären, könnte man über diese Lyrik lachen…

Putin oder Putin?

Richtig, auch wenn mit großem Brimborium vorbereitet: Die aktuelle Wahl in Russland ist eine Farce, das Ergebnis hat lange vorher schon festgestanden. Daher ist es nur konsequent, dass EU-Ratspräsident Charles Michel bereits vor der Wahl Putin zu seinem Sieg gratuliert hat. („Ich möchte Wladimir Putin zu seinem Erdrutschsieg bei den heute beginnenden Wahlen gratulieren“)

Derjenige, der Putin wirklich hätte gefährlich werden können, wurde zeitnah „entsorgt“: Alexei Nawalny starb am 15.2.2024, nachdem er mit Haft, immer mal wieder durch einen speziellen Strafisolator (siehe Bild) verschärft, mangelnder ärztlicher Versorgung und dem Giftanschlag von 2020 systematisch um seine Gesundheit gebracht wurde. Ein simpler Mord machte mit dem realem Menschen Nawalny und der Symbolfigur all’ derer, die auf ein anderes Russland hofften, kurzen Prozess.

Putin kann sich nun eine vor allem für den russischen Hausgebrauch dienliche Scheinlegitimität besorgen. Wie stark in die Wahl eingegriffen wird, ist auch aus einer über die Mobiltelefone realisierte Kontrolle ersichtlich: Mitarbeitende der Staatsbetriebe erhalten auf ihr Telefon einen Link gesendet, der dem Arbeitgeber zurückmeldet, ob der Inhaber gewählt hat oder nicht. Insgesamt wird ein Land einmal mehr auf einen Diktator eingeschworen, dem ich ein möglichst kurzes Leben wünsche. (Vielleicht ist ja ein 20. Juli in der nächsten Zeit in Russland erfolgreicher als der unsrige im Jahr 1944.)

Die imperialistische Ausrichtung des gegenwärtigen Russlands ist jedenfalls auch daran sichtbar, dass Putin in Ländern wie Transnistrien oder den besetzten Gebieten der Ukraine wählen lässt, die definitiv nicht Bestandteil Russlands sind.

Die treffend Karikatur von Klaus Stuttmann hierzu.

Herr Scholz lügt sich seine Ukraine-Welt zurecht

Ein Argument, das Bundeskanzler Scholz vorschob in Sachen Taurus-Lieferung, war, dass deutsche Soldaten in die Ukraine entsendet werden müssten, um die Taurus-Programmierung vorzunehmen. Er verwies dabei auf die angebliche Praxis von englischen und französischen Soldaten, für die Storm-Shadow- und SCALP-Marschflugkörper vor Ort in der Ukraine die Zielprogrammierung vorzunehmen.

Von einer solchen Praxis kann aber keine Rede sein, wie die obige Meldung der FAZ vom heutigen Tag (29.2.24) zeigt. Wahrscheinlich wird aber Herr Scholz erst eine russische Bedrohung registrieren, wenn deren Truppen sich Hamburg Billstedt nähern. Dies ist keineswegs abwegig, wenn man die neue Kriegsrhetorik aus Russland zur Kenntnis nimmt. Transnistrien – westlich der Ukraine am Rand des bedrohten Moldaviens gelegen – fordert Moskau zu einem wie immer gearteten „Schutz” (FAZ, 29.2.24) auf. In die gleiche Richtung geht die Rhetorik Russlands gegenüber den baltischen Staaten, die immer wieder den Begriff Genozid an Russen bemüht. Genau das war das Narrativ, mit dem mit offener russischer Militärmacht die Abspaltung von Gebieten in Donezk und Luhansk von der Ukraine betrieben wurde.

Auch wenn die obige Überschrift hart erscheint, muss man sie leider wohl so hart formulieren. Die Karnevalswagen im Rheinland sprachen von Hohlav Scholz.

Eine Odyssee namens ionos

Normalerweise tut es für die meisten Menschen ein Internet-Provider. Wenn man allerdings eine Web-Seite ins Netz stellen möchte, braucht man zusätzlich einen Hosting-Provider.

Über 7 Jahre war das für mich dotcologne. Der Nachteil war allerdings, dass dieses Unternehmen zwar preisgünstig, doch sein Support nur schlecht zu erreichen war. Ein weiteres Kriterium war außerdem, dass nur alte PHP-Versionen unterstützt wurden. Diese Private Home Page-Sprache stellt das Rückgrat von WordPress* dar. Wenn es hier Lücken gibt, handelt man sich derbe Sicherheitsprobleme ein.

Beim Ranking von neuen Hosting-Anbietern schnitt ionos (in Montabaur ansässig) recht gut ab. Die Preise im ersten Jahr waren auch günstig. Die Beziehung zu ionos erhielt den ersten Knacks, nachdem deren Mitarbeiter ohne Anweisung durch mich eine Web-Seite mit historischen Familienfotos „bearbeiteten“: Die Arbeit von mehreren Wochen war anschließend für die Katz.  Noch unangenehmer wurde es im letzten Herbst / Winter. Die angekündigte Verzehnfachung der monatlichen Gebühren sollte nach Aussagen eines Mitarbeiters von ionos für mich zurückgenommen werden. Das hatte er mir jedenfalls am Telefon angeboten. Davon war dann aber irgendwann keine Rede mehr. Der entsprechende ionos-Mitarbeiter ließ sich am Telefon verleugnen. Jetzt habe ich endlich einen Hosting-Provider aus Dortmund gefunden, der zwar teurer ist, aber präzise und zuverlässig arbeitet.

Die Halfwits von ionos werde ich nicht vermissen. Wer zu Beginn jeder automatisch generierten Mail den Satz raushaut „Ihre Zufriedenheit mit unseren Produkten liegt uns am Herzen!“, legt den Balken recht hoch. Ein solches Unternehmen muss dann auch liefern. Wenn ich noch abschließend einen Tipp an ionos geben darf: Investieren Sie in die Deutschkenntnisse Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Meine Vorbehalte gegen das flächendeckende Ranking, auch hier für Hosting-Anbieter, sind übrigens bei diesem Vorgang nicht geringer geworden.

*Wordpress ist das Baukastensystem, mit dessen Hilfe diese Web-Seite gestaltet wird. an dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle, die unentgeldlich zu diesem ausgefeilten System beitragen.

Scholz stiehlt sich aus der Verantwortung

Bundeskanzler Scholz – Kernkompetenz Griemeln – sieht aktuell keine Veranlassung, Taurus-Flugkörper an die Ukraine zu liefern. Das wesentliche Ziel dieser Flugkörper wäre es vermutlich, die widerrechtlich errichtete Kertsch-Brücke zur Krim zu zerstören. Alle wissen, dass über sie ein wesentlicher Teil des Nachschubs für die russischen Angreifertruppen in der Ukraine abgewickelt wird. Diese zu zerstören, wäre deswegen ein geeignetes Instrument, um eine gewisse Nachdenklichkeit in Moskau zu befördern. Taurus-Flugkörper wären technisch für eine solche Operation erste Wahl.

In der gleichen Zeit, in der Herr Scholz laviert, hat Moskau einen großen Teil der Schurkenstaaten hinter sich versammeln und erhält u.a. Artilleriemunition aus Nord-Korea, Kamikaze-Drohnen aus dem Iran, Kämpfer aus Kuba, Schlächter aus Tschechenien…

Es ist erfreulich, dass nicht alle in der Rot-Grün-Gelb-Koalition so verpeilt sind, diesen Zusammenhang nicht zu sehen. Dank an Anton Hofreiter (Grüne), Michael Roth (SPD) und Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) für ihr Eintreten dafür, dass sich die Ukraine wirkungsvoll verteidigen kann. Wenn Politikerinnen und Politiker wie sie aber nicht bald genug Scholz wirkungsvoll vor das Schienenbein treten, wird die Ukraine mit ihrem Kampf gegen Tyrannei und potentielle Besetzung noch weiter ins Hintertreffen geraten.

Scholz, aufwachen!

Sonos- und Synology-System fehlerfrei verbinden

Beim Neueinrichten eines Sonos-Systems (für weniger mit Technik Vertraute: ein Musiksystem, das nicht nur Internet-Radio auf elegante Art zugänglich macht, sondern das ebenso ein digitalisiertes CD-Archiv gut einbindet) bin ich über einen Fehler gestolpert, an dessen Behebung ich einige Stunden Lebenszeit völlig sinnfrei verloren habe. Deswegen hier mein Hinweis zum Sonos-Systemfehler 900 (SONOS Fehler 900 oder Zugang verweigert). Dieser Fehler tritt reproduzierbar auf, wenn eine Musik-Bibliothek – in meinem Fall eine auf einem Synology ds217-System – mit ihrem Pfadnamen in eine Sonos-App eingebunden werden soll.

Die Lösung: Sonos setzt hier offenbar auf ein älteres (veraltetes?) Protokoll SMB1*. Wenn dies in der Systemsteuerung > Dateidienste > Erweiterte Einstellungen nicht wie im Screenshot eingestellt ist, wird das nichts mit dem Einbinden der Musik-Bibliothek. (Ich weiß übrigens nicht, ob sich das nur auf Synology-Systeme bezieht, oder ob auch andere NAS-Systeme betroffen sind.)

Mögt ihr ohne viel Suchen zu diesem Hinweis gelangen und nicht unnütz Zeit verlieren.

*SMB steht übrigens für Server-Message-Block-Protokoll.

China Schurkenstaat?

Im Moment verdichten sich die Anzeichen, dass Russland aus China Drohnen im Angriffskrieg auf die Ukraine beziehen möchte. Es gäbe auch sonst einige Gründe, Produkte aus China zu meiden. Ich denke hier an die Menschenrechtssituation, speziell auch die der Uiguren, und die Unterdrückungsmaßnahmen in Hongkong. Ich könnte auch die aggressive Militärpolitik gegenüber Taiwan nennen. Ich empfehle daher allen, sich mit Käufen chinesischer Produkte zurückzuhalten. Wenn es zu der Drohnenlieferung kommt, sollten die Produkte oder Dienstleistungen möglichst umfassend und konsequent boykottiert werden.

Dies sind Produkte mit chinesischem Ursprung (nehme gerne Hinweise auf weitere Produkte, die ich übersehen habe, entgegen):

• Handy-Hersteller: Motorola Mobile (z.B. Motorola W220), Huawei, Xiaomi, Oppo, Vivo, Oneplus
• Netzwerktechnik: tp-link mit Überwachungskameras & Routern
• Sportausrüstung: Nike Joggingschuhe
• Computer: Lenovo
• Haushaltsgeräte: Haier, Midea, Sanyo (Haushaltsgeräte, Toshiba (Haushaltsgeräte) 
• TV & Bildschirme : Hisense, TCL, MI
• Drohnen: DJI
• Autos: Aiways, BYD, NIO, Lynk & Co, Maxus, MG Roewe, Ora, Wey, Geely (auch als Eigentümer von Volvo)
• Software-Produkte & Produktionsfirmen: TikTok, Wanda

Kölner Synagoge in der Glockengasse visualisiert – 9.11.2021

Wahrscheinlich ist diese neue Form der Erinnerungskultur an die Shoah unumgänglich, wenn die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wegsterben. (Ich denke hier besonders an die Opfer, die Täter haben in der Regel nichts zur Erinnerungskultur beigetragen.) Der Architekt und Dozent Marc Grellert (TU Darmstadt) hat seine Erfahrungen mit Antisemitismus in eine besondere Aktion umgesetzt. Er hat es sich gemeinsam mit einer Projekt-Gruppe zur Aufgabe gemacht, durch die Visualisierung einer Reihe deutscher Synagogen dem Vergessen etwas entgegenzusetzen. Fast alle Synagogen waren bekanntlich im Novemberprogrom 1938 von den Nazis zerstört worden. Selten, dass Bürgerinnen und Bürger in den Städten und Dörfern Deutschlands diesem Treiben etwas entgegen gesetzt hätten.

Eine besonders prächtige Synagoge stand in Köln in der Glockengasse dort, wo heute die Oper steht. Sie war im 19. Jahrhundert im sogenannten maurischen Stil nach Plänen des Dombaumeisters Zwirner errichtet worden. Finanziert hatte sie Freiherr von Oppenheim. Auch diese Synagoge brannte am 9.11.1938. Eine Tora-Rolle von dort wurde, nachdem sie durch einen katholischen Priester nach dem Anschlag beiseite gebracht werden konnte, nach dem Krieg der neuentstandenen Synagogengemeinde übergeben.

Am Gedenktag des Novemberprogroms bestand nun in Köln die Gelegenheit, die Visualisierung der zerstörten Synagoge auf einer Großleinwand in der Nähe ihres früheren Ortes zu sehen. Besonders eindrücklich war, mit 3D-Brillen den Innenraum und das Äußere der Synagoge erkunden zu können.

Vier weitere Fotos von mir finden sich hier.

Vom Scheunen-unterwegs-Vehikel, dem EssJuuWieh

Die Ähnlichkeit ist unverkennbar: Sie sind groß, hohl, so windschlüpfrig wie eine Betonmauer, viel umbauter Raum eben. Die Süddeutsche schrieb letztens, dass offenbar das Design der SUVs darauf angelegt sei, in ihnen aufrecht stehen zu können. (Der aufrechte Gang wird – wenn überhaupt – wahrscheinlich nur dort praktiziert.) Und „Schon eure zahl ist frevel? (Stefan George): Ein großer Teil (~ 1/3) der ausgelieferten Fahrzeuge europäischer Autoproduzenten fällt mittlerweise in diese Kategorie.

Wo sitzt der Frevel? Viele von diesen Fahrzeugen wiegen 2 Tonnen und mehr. Der zur Bewegung dieser Scheunenfahrzeuge aufzuwendende Sprit ist gigantisch. Alle an anderer Stelle aufgewendeten Bemühungen zur Verringerung des CO²-Ausstoßes werden hier entschieden konterkariert. Die Wirkprinzipien dahinter: cw-Werte und Stirnfläche haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Verbräuche. Dieser Effekt nimmt mit zunehmender Geschwindigkeit überproportional zu. Wenn dann über 2.000 kg bewegt werden bei einer Nutzlast von vielleicht 100 kg, muss man von grober Unvernunft sprechen.

Gut, dass in einigen Städten z.B. in Tübingen Anwohnerparkscheine für SUVs das Zehnfache im Vergleich zu anderen Anwohnerparkscheinen kosten. Außderdem würde ich mir wünschen, dass eine neue Bundesregierung, die Klimaschutz nicht nur auf den Lippen trägt, eine Sondersteuer für Bestands- und neue SUVs in Höhe von mindestens 3.000 € erhebt.

Als im Juli Bilder von den verheerenden Überschwemmungen in Rheinland-Pfalz, NRW, Belgien und Holland über die Sender gingen, konnte ich mich beim Anblick dieses Bildes einer gewissen Schadenfreude nicht erwehren.

Menschen, die überproportional mehr zum CO²-Ausstoß durch Individualverkehr beitragen, könnten – wenn’s gut geht – bei solchen Bildern ein bisschen ins Nachdenken kommen. Immerhin tragen sie überproportional dazu bei, dass es überhaupt zu solchen unerfreulichen Bildern kommt.

Der digitale Enkeltrick

Ungefähr einmal pro Woche, manchmal aber auch mehrere Tage lang in rascherer Abfolge, erhalten wir Anrufe des Typs Hello, this is xy from Microsoft…. An dieser Stelle haben die verehrten Damen und Herren dann allerdings unsere Geduld genug strapaziert und wir legen auf.

Was wollen diese Menschen? Eine Freundin von uns war entgegen kommender und hat sich auf diesen Dialog eingelassen. Bevor die Täter allerdings dann Schadsoftware (Ransomware) – quasi unter Aufsicht und mit Zustimmung der Freundin – auf dem Rechner plazieren konnten, war zum Glück die Tochter der Familie präsent. Die Internetverbindung wurde noch rechtzeitig gekappt, bevor Schlimmeres passieren konnte.

Mein Gegenmittel lautet: Ankommende Rufnummer auf die Liste der gesperrten Rufnummern setzen. Das verhindert weitere Anrufe nicht, macht es aber zumindest lästiger für die Kriminellen.

Wie geht ihr / wie gehen Sie mit solchen Anrufen um? Ich bin vermutlich kaum der einzige, der solche Anrufe erhält.

Siehe auch “Mit der „Microsoft-Masche“. Wie Telefonbetrüger Kölner um fast 250.000 Euro bringen”