Xavier Naidoo völlig im Abseits

Manchmal muss man sich nicht nur von Verwandten und Freunden/Freundinnen verabschieden, sondern auch von Künstlern. So geht es mir mit Xavier Naidoo.

Er hatte das Verdienst zeigen zu können, dass so etwas wie deutscher Soul möglich ist. Ok, die Texte waren z.T. auch nicht schlauer als das, was wir an englischsprachigen Songs tag-ein, tag-aus konsumieren. Die Songs hatten aber Inbrunst und waren für mich Soul-Food.

Eine Ausstellung zum Thema „Antisemitismus“ hat mich aber mit einer älteren Äußerung von Naidoo konfrontiert. Die ist so platt und antisemitisch, dass sie wenig Alternativen lässt, als Naidoo auszumustern. Schade!

Postscriptum 15.3.: Als hätte es eines weiteren Beweises bedurft für praktizierte Verpeiltheit, hat Naidoo gestern auf der Bühne gestanden. Er hat den Schwachsinn von Menschenfleisch in Chips der Firma Lay wiederholt. Mensch, geht’s noch??!!