Burmester hat’s vergeigt – Wie der Umgang mit der Coesfeld-Liste die AfD befördert

Anfang des Jahres hatte der neue Kölner OB Burmester noch mit großer Geste verkündet, er wolle die Abschiebung des Bosniers Marko M., vielfach straffällig geworden wie auch Ehefrau und Kinder, zur Chefsache machen. Immerhin liegt diese Familie der Stadt Köln mit ca. 7.500 € monatlich auf der Tasche.

Inzwischen wissen wir aber, dass Burmester nicht nur in dieser Sache offenbar untätig geblieben ist. Die Stadtverwaltung hat darüberhinaus die Amtshilfe, die die sog. Coesfeld-Liste mit den 500 Namen von abschiebepflichtigen Personen ermöglicht hätte, aktiv ausgeschlagen.

Auch die Mitglieder von Kölner Großfamilien, die sich jüngst an Schießereien im Stadtteil Mülheim beteiligt haben, stehen auf der Coesfeld Liste. Unter dem fadenscheinigen Grund Integration von geduldeten Migranten wird das Weggucken institutionalisiert. Statt geltendem Recht Geltung zu verschaffen, wird Untätigkeit geübt, indem die per Coesfeld Liste mögliche Amtshilfe ausgeschlagen wird. Wie der KStA am 20.8.26 berichtete, sind von 471 ausreisepflichtigen Personen gerade mal 5 abgeschoben worden. Das ist 1 (in Worten: ein) Prozent. Untägigkeit solcher Art fällt allen demokratischen Parteien gewaltig auf die Füße. In diesem Fall darf sich besonders Herr Burmeister an die eigene Nase packen und schon mal die Ehrenmitgliedschaft in der AfD beantragen. Er hat ihr gewaltig genützt und fördert die Marginalisierung der SPD. Da kann man sich vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6.9.26 nur gruseln.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert