Berghof 1956 – die Mutter aller „lost places”

Hitler, der Postkartenzeichner und Soziopath, hatte eine Eigenschaft, die ich mit ihm teile: Er hatte einen Hang zur Idylle und mochte die Alpen. Sein Berghof, in den er seine Entourage, aber auch einen Chamberlain einlud, war gleichzeitig eine gigantische Maschine zur Vermeidung von Realität. Hier konnte er die Luftangriffe auf deutsche Städte und das sich abzeichnende düstere Ende konsequent ausblenden. Er blieb dieser Idylle bis zum Juli 1944 treu.

Was mochte mein Schwiegervater, der den Krieg als Flakhelfer und Leichenbeseitiger nur erlitten hatte, empfunden haben, als er den Berghof 1956 (?) besuchte und sich mit Selbstauslöser vor dem berühmten Panoramafenster ablichten ließ? [Für eine vergrößerte Ansicht auf das Bild klicken]

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