Musik satt: Romanischer Sommer und Hafensounds

Köln kann einem mit seiner Selbstverliebtheit gehörig auf den Senkel gehen. Mir geht es jedenfalls so. Von meinen Kindern wird mir dann gerne vorgehalten, ich wäre nicht in Köln geboren. (Trifft auf sie aber genauso zu.) Tage, in denen ich mich mit meiner Heimatstadt dann doch restlos einverstanden fühle, sind die Tage des Romanischen Sommers: Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe werden in den romanischen Kirchen Kölns außergewöhnliche Konzerte geboten. Im Schnütgen-Museum, das ich dieses Mal zu zwei Konzerten besucht habe, gefällt mir auch eine Gastfreundschaft unter besonderen Bedingungen: Was für ein Vertrauensbeweis gegenüber dem Publikum, wenn in einem mit unersetzlichen Kunstschätzen gefüllten Museum, der ehemaligen Kirche St. Cäcilien, Musik aufgeführt wird! (Gut, dass ich hier mal keine Museumsaufsicht bin, das triebe mir dann doch Schweißperlen auf die Stirn). Statt lange zu erzählen, daher im nächsten Beitrag einfach ein paar Bilder.

In diesem Jahr gab es zeitlich direkt anschließend das Hafensounds-Festival am Schokoladenmuseum. Ein weiteres Bündel von spannenden Musikbeiträgen aus Köln und Umgebung. Dass eine Kokou Nagaan-Band oder die Tsaziken auf der Bühne stehen, zeigt dann einfach, wie vielgestaltig und multikulturell Köln ist. Unbedingt hingehen. Heute noch Kol Colé mit Gastsängerin Karyna Serdiuk (Kiew) um 17 h und – zum Kehraus – die Hop Stop Banda sehr zu empfehlen. (dazu leider keine Bilder)

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